technik
Treppe
ist nicht gleich Treppe, Werkstoff ist nicht gleich
Werkstoff und Verarbeitung ist erst recht nicht
gleich Verarbeitung. Unter diesem
Hintergrund eine kleine Einführung in all das,
was nach der Montage unsichtbar wird, aber sich wesentlich
auf die Qualität der Treppe auswirkt:
Die Trittstufe selbst:
Grundsätzlich ist unter zwei Arten von Trittstufen
zu
unterscheiden:
1. Stufen aus Massivholz oder
2. Stufen aus Paneelplatten.
Im Bereich der Statik ergeben sich keine Unterschiede
zwischen den beiden Arten. Bei der massiven Trittstufe
kommt die Individualität des Holzes mehr zur
Geltung. Die Paneelstufe ist durch die oftmalige
Verleimung
absolut formstabil und unempfindlich gegenüber
Temperatur- und Feuchtigkeits-schwankungen. Generell
kommen bei uns keine Faserplatten udg. zum Einsatz.
An der Kante unserer Paneeltrittstufen setzen wir
10 mm Massivanleimer ein. Nur ausgesuchtes, handverlesenes
Holz aus eigener Lagerung wird dazu von
uns verarbeitet. An der Treppenoberseite wird entweder
3 mm Messerfurnier oder 4 mm Massivholzauflage aufgebracht.
Beides unterliegt einer ganz besonderen Qualitätskontrolle.
Diese Oberflächen machen den Großteil
des Sichtbaren aus. Sie müssen über Jahrzehnte
extremer Beanspruchung standhalten. Eine entsprechende
Oberflächenveredelung durch DD- oder modernste
Wasserlacke ist daher bei uns absolute Selbstverständlichkeit.
Aber auch ölbehandelte
Oberflächen sind möglich. |
Trittstufe
1
8 - 12 cm breite, massive Friesen
mit verzahnter Verleimung
40 mm bei Setzstufen und
50 mm bei offener Bauweise |
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Trittstufe
2
60 mm Paneelstufen:
10 mm Massivanleimer
an der Front und 4 mm Massivholzauflage
auf Massivholzverbundkern |
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Beispiel
Stufenkanten
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